Allgemeine Geschäftsbedingungen


Die Versteigerung erfolgt –freiwillig- in fremden Namen und für fremde Rechnung in EURO gegen sofortige Barzahlung.

Die Sachen werden ohne Gewährleistung des Auftraggebers und des Versteigerers für deren Beschaffenheit, Güte oder Vollständigkeit versteigert. Die nach bestem Wissen vorgenommenen Katalogbeschreibungen sind keine zugesicherten Eigenschaften gem. §§ 459 ff. BGB.

Die bezeichneten Gegenstände werden verkauft, wie besichtigt und stehen oder liegen. Transport- De- Montagekosten gehen zu Lasten des Käufers. Die Gefahr geht sofort mit Abschluss des Kaufvertrages –also Zuschlag- auf den Käufer über.

Der Zuschlag wird erteilt, wenn nach dreimaligem Wiederholen des Höchstgebotes kein höheres Gebot abgegeben wird. Der Versteigerer kann sich im Namen des Auftraggebers den Zuschlag vorbehalten oder verweigern. Wenn mehrere Personen zugleich dasselbe Gebot abgeben und nach dreimaligem Aufruf kein Mehrgebot gemacht wird, entscheidet das Laos über den Zuschlag. Kann eine Einigung über den Zuschlag nicht sofort erzielt werden, so wird der Gegenstand noch mal versteigert.

Der Versteigerer hat das Recht, in Ausnahmefällen, Positionen aus der Versteigerungsliste, außerhalb der Reihenfolge zu versteigern, zusammenzuziehen oder zu teilen. Der Versteigerer ist ermächtigt, alle Rechte des Einlieferers aus seinen Verträgen und aus den Zuschlägen in eigenem Namen geltend zu machen.

Der Zuschlag verpflichtet zur Annahme. Das Eigentum geht erst mit der Zahlung des vollen Kaufpreises, die Gefahr gegenüber jeglichem Schaden bereits mit dem Zuschlag auf den Käufer über.

Wird ein Zuschlag unter Vorbehalt ( UV ) erteilt, ist dieser für den Käufer 14 Tage bindend, wenn kein höheres Gebot eingeht. Der Versteigerer ist an das Gebot nicht gefunden. Kaufgelder = Zuschlagpreis ( Netto ) + 15 % Aufgeld +19 % Umsatzsteuer sind sofort nach Zuschlag an den Versteigerer zu zahlen. Bei Verzögerung haftet der Käufer für alle danach entstehenden Schäden. Eine Stundung des Kaufpreises ist nicht möglich.

Wird die Zahlung nicht sofort an den Versteigerer geleistet oder die Abnahme verweigert, so findet die Übergabe der Sachen an den Käufer nicht statt. Der Käufer geht vielmehr seiner Rechte aus dem Zuschlag verlustig und der Gegenstand kann auf Kosten noch mal versteigert werden. In diesem Fall haftet der Käufer für den Ausfall, dagegen hat er auf einen Mehrerlös keinen Anspruch von weiteren Geboten kann er ausgeschlossen werden.

Eine schriftliche Gebotsabgabe mit verbindlicher Preisangabe und rechtsverbindlicher Unterschrift kann bis zum Tage der Versteigerung abgegeben werden.

Personen, die gewerbsmäßig das Bieten für andere übernehmen, oder sich dazu anbieten, ist der Zutritt zur Besichtigung und Versteigerung nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Versteigerers gestattet. Auch sie bieten und kaufen dem Versteigerer gegenüber stets auf eigene Rechnung und können sich nicht darauf berufen, für andere gehandelt zu haben. Kaufgelder, Kaufgeldrückstände sowie Nebenleistungen kann der Versteigerer in eigenem Namen einziehen und einklagen.

Gedeckte Schecks werden akzeptiert. Sollte jedoch ein eingereichter Scheck nicht eingelöst werden, betrachte ich dieses als vorsätzlichen Betrug und erstatte ohne weitere Frist eine Betrugsanzeige.

Die Abholung der Gegenstände kann nach vollständiger Bezahlung erfolgen. Bei Zahlung mit Scheck kann die Demontage und Abholung erst nach vorbehaltloser Gutschrift des Scheckbetrages erfolgen.
Abholtermine werden entweder auf der Internetseite oder werden vor beginn Versteigerung vor Ort abgestimmt/bekannt gegeben.

Durch die Abgabe eines Gebotes oder Erteilung eines schriftlichen Kaufvertrages, erkennt der Käufer die vorstehenden Bestimmungen an.

Diese Bedingungen gelten auch für die nach § 68 der Versteigerungsvorschriften vom Versteigerer auftragsmäßig getätigten freihändigen Verkäufe. Erfüllungsort und ausschließlicher Gerichtsstand ist der Sitz des Gewerbebetriebes des Versteigerers.


Anmeldung auf der Internetseite:
Die Angabe von Name und vollständiger Anschrift sind Pflichtangaben, Firmen geben zusätzlich die Firmenbezeichnung sowie die Umsatzsteuer-Nr. an. Wir behalten uns vor, eine Anmeldung zu überprüfen.

Es können Vorgebote für Präsenzauktionen abgegeben werden.
Online abgegebene Vorgebote können am Versteigerungstag bis 10:00h berücksichtigt werden.
Jedes Gebot seitens Bieters ist verbindlich.

Um Vorgebote abgeben zu können, bedarf es einer Registrierung.
Jedes Vor-Gebot seitens des Bieters ist verbindlich.
Information bezüglich eines möglichen Zuschlags erhält der Bieter im Anschluss an die Prasenz-Versteigerung bzw. am nächsten Werktag.
Wir behalten uns vor die Vorgebote wg. eines höheren Gebots bei der Versteigerung und/oder ein als zu gering erachtetes Gebot abzulehnen.
Sofern ein Vorgebot online abgegeben wurde und bei der Präsenzversteigerung kein höheres Gebot erzielt wird, kann der Zuschlag verweigert werden.